Generalinstandsetzung und Erweiterung der "Alten Schule"
Mit Hilfe des Förderprogramms „Innen statt Außen“ des Amts für Ländliche Entwicklung konnte die über 300 Jahre alte Schule umfassend saniert und barrierefrei ausgebaut werden. Ziel war es, das Gebäude als funktionalen und zugänglichen Ort für die Dorfgemeinschaft zu erhalten.
Im Rahmen der Sanierung entstanden ein Gemeinschaftssaal, ein Bürgerbüro, eine Dorfbibliothek sowie Jugend- und Musikproberäume. Das Gebäude dient als zentrale Anlaufstelle für unterschiedliche Altersgruppen und ermöglicht vielfältige Nutzungen.
Besondere Bedeutung hatte die Nutzung des bestehenden Gebäudebestands: Durch gezielte Umstrukturierungen können die vorhandenen Räume effizient genutzt werden, während der historische Charakter der Schule erhalten bleibt. Um Barrierefreiheit zu gewährleisten, wurde das Gebäude zum Teil abgebrochen und erweitert. Ein Treppenlift verbindet alle Etagen und sämtliche öffentliche Räume sowie Toiletten sind rollstuhlgerecht gestaltet.
Beim Neubau wurde auf eine klare und gleichzeitig harmonische Gestaltung geachtet: Die vollflächige Fliesenfassade fügt sich farblich in die Umgebung ein und grenzt den Neubau bewusst vom historischen Bestand ab. Energetische Maßnahmen wie die Ausmauerung der Fensterbrüstungen und eine Dämmung der oberen Geschossdecke tragen zur Reduzierung des Wärmeverlusts und zur Steigerung der Energieeffizienz bei.
BGF: 600,00 m²
BRI: 2.337,08 m³
Baubeginn: September 2019
Fertigstellung: April 2021